Colours of Carinthia
/Nur aus Somalia
/Miriam aus Ghana
/Adi aus Israel
/Hamidullah, Alema, Saifullah aus Afghanistan
/Sisi aus China
/Kakhaber aus Georgien
/Hussein aus Tschetschenien
/Gladys aus der Dominikanischen Republik
/Luis aus Argentinien
/Fotios aus Griechenland
/Stellah aus Uganda
/Yakob aus Äthiopien
/Zara, Karen, Anna, Erik aus Armenien
/Nidal, Hannah, Daniel aus Jordanien
/Palamon aus Ägypten
/Aigul aus Kirgistan
/Nibia aus Kuba
/Karen aus Chile
/Junhyuk aus Südkorea
/Hadi aus dem Senegal
IDEE | 1 |2 |3 |4 |5 |6 |7 |8 |9 |10 |11 |12 |13 |14 |15 |16 |17 |18 |19 |20

/Idee

/Xenos war im Altgriechischen das Wort für den Menschen aus der Ferne. Eine Unterscheidung zwischen Gast und Fremden gab es noch nicht. Die Erfindung des Fremden passierte erst später. Heute erlebt die Xenophobie, die Angst vor dem Fremden, eine unschöne Renaissance. Vor diesem Hintergrund entstand dieses Fotoprojekt. Die Ausstellungen werden zusätzlich von einem Fotobildband bereichert, in dem sich auch bedeutende Literaten wie Eva Menasse und Peter Handke zum Thema Migaration zu Wort melden.

/Der international tätige Fotograf Karlheinz Fessl und der gleichfalls viel gereiste, fotografisch engagierte Bankmanager Christian Brandstätter wollen Menschen, die aus anderen Ländern in den Süden Österreichs gezogen sind, differenziert zeigen: fernab von Tagespolitik, reißerischen Pressemeldungen oder pauschalen Aussagen über „die Ausländer“; als Persönlichkeiten mit ihren selbst erzählten Geschichten und Gedanken.

/Fünfzig Porträts von fünfzig Menschen aus fünfzig Ländern. Porträts, die in Fessls Studio entstanden. Menschen aus allen Kontinenten und aus verschiedensten Regionen dieser Erde.

/Der zweijährige, ins Gailtal adoptierte Äthiopier; der 92-jährige nunmehrige St. Veiter aus der autonomen deutschen Wolgarepublik; der bedeutende schwedische Unternehmer, der gerne mit seiner Harley über die sanften Hügel Kärntens gleitet; der arbeitslose Flüchtling aus Somalia; die kriegsgezeichnete Afghanin mit Mann und Kind; die Australierin, die Klagenfurt wieder Richtung London verlassen hat – sie alle sind mehr als die CMYK-Werte ihrer Hautfarben.

/Drei Euro jedes verkauften Exemplares kommen Organisationen zugute, die sich der Unterstützung und Integration von Menschen mit Migrationshintergrund widmen.

/Die Förderer und Unterstützer dieses Projektes helfen mit, den „Fremden“ Gesichter und Geschichten zu geben – und sie plötzlich gar nicht mehr so fremd erscheinen zu lassen.